Samstag, 21. Mai 2016

Kurztripp zum ATT nach Essen

Dieses Mal war nur ein Kurztripp zum Astronomischen Tausch- und Trödeltreff (ATT) nach Essen geplant, weil ich einerseits keinerlei Kaufabsichten hegte, andererseits aber nach einem passenden Geschenk für einen Arbeitskollegen suchte, der Ende kommender Woche in Rente geht. Geplant war außerdem ein Arbeitstreffen – das leider nicht zustande kam und weswegen ich hauptsächlich nach Essen gefahren bin – sowie eine Zusammenkunft mit einem langjährigen Freund und Sonnenfotografen.

Anders als in den vergangenen Jahren verzichtete ich auf eine Bahnfahrt und schloss mich stattdessen einer kleinen Gruppe aus dem Verein an, die nicht bis zum Ende des ATT bleiben wollte, was mit sehr sympathisch war. Nach drei Stunden Autofahrt kamen wir bequem am Stoppenberg-Gymnasium an und mussten sogar noch ein wenig auf den Einlass warten, der pünktlich um 10:00 Uhr erfolgte.

Eigentlich war es wie immer auf dem ATT, es gab Vereinsstände – auch die GvA war vertreten – private Stände, professionelle Händler von Teleskopen und reichlich Zubehör, Verlagshäuser und jede Menge Gelegenheiten, seinen Geldbeutel zu erleichtern. Dumm nur, dass ich nichts auf dem Zettel hatte, was ich mir unbedingt kaufen wollte und für die Sachen, die ich vielleicht gebrauchen könnte, waren nicht die passenden Händler da. Es hatten nämlich, vowiegend aus Personalmangel, im Vorfeld viele ihr Nichtkommen angekündigt. Daher waren nach meinem persönlichen Empfinden wohl auch deutlich weniger Besucherinnen und Besucher in die Ruhr-Metropole gekommen.

Alles in allem wurde wieder ein schöner Querschnitt durch die (technischen) Möglichkeiten, die sich dem heutigen Sternfreund und ambitionierten Amateurastronomen offenbaren, geboten. Die »Schnäppchensituation« war gegenüber den Vorjahren deutlich besser geworden und es gab bei vielen Händlern spezielle Messeangebote.


Wie immer viel Trubel in der großen Halle

Auch die Kommunikation kam nicht zu kurz, so traf ich mich mit Erich Kopowski auf einen Kaffee und lief vielen anderen über den Weg, die man sonst eher selten trifft. Kurz nach 13 Uhr waren wir der Meinung, alles abgegrast zu haben und so traten wir den Rückweg an. Inklusive einer längeren Pause auf der Autobahnraststätte »Tecklenburger Land« an der A1 war ich nach einem Einkauf im Supermarkt bei mir um die Ecke um 18:30 Uhr wieder zu Hause. Gerade rechtzeitig, um noch die Sonne beobachten zu können und das bei allerbestem Seeing. Was will man mehr an so einem Tag?

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