Sonntag, 29. Dezember 2013

2013: das bislang schlechteste Astrojahr (II)


Wie schon im ersten Teil Ende September beschrieben, ist das jetzt ausklingende Jahr das schlechteste in meiner gesamten Astrokarriere, mit einer Ausnahme: vom 27. September bis zum 4. Oktober war ich auf der Sternwarte Kirchheim und erlebte dort meine erste Beobachtungskatastrophe seit Jahren. Fast jede Nacht war es klar und man konnte fotografieren und beobachten, wenn uns auch bisweilen durchziehende Wolkenfetzen ärgerten. So viel Astronomie in kurzer Zeit, das konnte nichts Gutes bedeuten, denn danach ging praktisch nichts mehr. Die Murphys nahmen deutlich zu und es gab noch mehr Pleiten, Pech und Pannen.

Der Bochumer Herbsttagung blieb ich fern, weil wir hier den Kometen ISON beobachten wollten, aber just an dem Tag war es wieder bewölkt, sodass ich weder BoHeTa, noch den Kometen für mich verbuchen konnte. Auch die Astronomiehistorikertagung in München fiel wegen der zu langen Anfahrt mitten in einer beruflichen Projektarbeit ins Wasser. Das wird dann, das ist heute schon sicher, auch im kommenden Jahr der Fall sein, wenn man sich in Dresden trifft.

Gegen Ende November setzte bei mir eine immer heftiger werdende Erkrankung in Leber-Gallen-Bereich ein, weswegen ich 11 Tage lang ins Krankenhaus musste. Natürlich, man kann es fast schon ahnen, fiel in diese Zeit auch eine längere Schönwetterperiode, die an dem Tage endete, als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Das war am 4. Dezember. Seit diesem Tag gab es praktisch keine durchgehend klare Nacht mehr und bei meinen Sonnenbeobachtungen fast nur Ausfälle. Aufgrund des niedrigen Sonnenstands, der umliegenden Häuser und der nervigen Botanik kann ich nur zwischen 12 und 13:15 Uhr wirklich die Sonne beobachten, aber nur an bislang drei Tagen passte es wirklich. An wesentlich mehr Tagen schien die Sonne vorher oder nachher oder es zog um kurz nach 12 Uhr zu, sodass ich trotz der Tatsache, dass ich seit dem 22. November durchgehend krank geschrieben bin, nur magere drei Beobachtungen zustande gebracht habe, während Vereinskollegen aus der Hamburger Sonnengruppe auf mehr als das doppelte davon kamen.

Verpasst habe ich dadurch natürlich fast alle Weihnachtsfeiern und sämtliche weitere, diesbezügliche Veranstaltungen. Nur den Adventstee bei den Lübecker Sternfreunden konnte ich dann wirklich genießen. Für morgen ist ein teilweise sonniger Tag angekündigt, aber ob der wirklich was bringt, bleibt abzuwarten.

Durch den Krankenhausaufenthalt hatte ich dann wenigstens nicht den Stress mit irgendwelchen vergeblichen Beobachtungsbemühungen wegen des aufgelösten Kometen ISON. Immerhin konnte ich das Ereignis per iPhone verfolgen und durch das Fenster erst Jupiter in dem einen, dann in dem anderen Zimmer Mond und Venus sehen, von Beobachtung kann man dabei ja nicht wirklich sprechen.

So geht nun in zwei Tagen ein Jahr zu Ende, das weder in gesundheitlicher Hinsicht, noch in astronomischer wirklich ein Gutes war. Und ob 2014 besser wird, bleibt abzuwarten, denn in den vergangenen Jahren habe ich eigentlich stets erlebt, dass eher etwas schlechter, aber sehr selten etwas besser wurde. Daher würde es mich auch nicht wundern, wenn meine lange Krankheit Probleme und weitere Enttäuschungen auf der Arbeit nach sich ziehen, zumal ich bei wichtigen Besprechungsterminen, wo ich unbedingt dabei sein sollte, weil es um die Zukunft meines Arbeitsgebietes ging, im Krankenhaus lag. Dass sich was verändert hat, wurde mir schon avisiert, nur nicht, was, aber es klang nicht gut ...

Sonntag, 29. September 2013

Bernard Lovell (31.08.1913 - 06.08.2012)



Alfred Charles Bernard Lovell wurde am 13. August 1913 in Oldland Common nahe Bristol in der englischen Grafschaft Cloustershire geboren und gilt heute als einer der Wegbereiter der europäischen Radioastronomie, der wir viele Erkenntnisse z. B. über den Aufbau unserer heimatlichen Milchstraße, ferner Galaxien, Molekülwolken, Quasaren, BL Lacertae-Objekten, aber auch der Sonne und der Planeten unseres eigenen Sonnensystems verdanken. Dies vor allem auch durch Wechselwirkung mit anderen Disziplinen, wie der Physik und der Astronomie in optischen und anderen Wellenlängen, wie dem UV oder dem Röntgenlicht. 

Seine Eltern waren Laura und Gilbert Lovell, die möglicherweise in ihm das überaus starke Interesse an der Astronomie weckten. Wie er in einer späteren Biografie schrieb, war er von einer Wissenschaftsausstellung auf dem Weg nach Hause, als er den Himmel über sich erblickte und sich fragte, was die Sterne dort oben wohl seien. Er besuchte die Grundschule in seinem Heimatort und vermutlich das Gymnasium in Bristol. An der dortigen Universität studierte er später Physik bei Professor Arthur Mannering Tyndall (1881 - 1961), dem bekannten britischen Physiker und Begründer einer Schule von Teilchenphysikern. 1934 schloss er das Studium mit dem Bachelor of Science ab und erwarb 1936 den Doktortitel. Danach ging er an die Manchester University, der er sein ganzes wissenschaftliches Leben lang verbunden blieb und wo er eine zunächst einjährige Dozentenstelle annahm (assistant lecturer in physics). 1937 wurde er dann Mitglied einer Forschungsgruppe, die sich mit der kosmischen Strahlung auseinander setzte, welche das Thema seines langen Forscherlebens blieb.

Nur ein paar Jahre vor Lovell hatten in den Vereinigten Staaten der Radiotechniker Grote Reber (1911 - 2002) und der Astronom Karl Jansky (1905 - 1950) die kosmische Radiostrahlung entdeckt, nachdem Jansky im Auftrage von Bell Telephone Störungen im Kurzwellenband untersucht hatte. Beide gelten in den Vereinigten Staaten als die eigentlichen Begründer der Radioastronomie. Jansky hatte die kosmische Radiostrahlung entdeckt und Reber baute daraufhin das erste voll funktionsfähige Radioteleskop mit einem Antennendurchmesser von 4,9 Metern. In Europa war es vor allem Lovell, der hier Pionierarbeit leistete. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September 1939 machte zunächst alle Bemühungen zunichte, die gerade entwickelte Radartechnik zivil und vor allem für die Astronomie nutzbar zu machen. Nach 1939 trat Lovell in das Telecommunications Research Establishment der britischen Armee ein. 1941 verfasste er gemeinsam mit seinem Mentor Patrick M. S. Blackett (1897 - 1974) die Schrift Radio Echoes and Cosmic Ray Showers, worin sie die Problematik von Störungen der Radarüberwachung durch die kosmische Strahlung untersuchten. Blackett, Mitglied des Royal Aircraft Establishment, war bereits seit 1940 als wissenschaftlicher Berater zum britischen Küstenschutz versetzt worden. Seine tief gehenden analytischen Untersuchungen zum Anti-U-Boot-Krieg mittels Radar brachte ihm das Direktorat der Naval Operational Research Group ein, kurze Zeit später wurde er wissenschaftlicher Berater der Luftabwehr, wo er die Forschungsgruppe Operations Research – der wissenschaftlichen Analyse von Stabsarbeit - begründete, welche die Maßnahmen zur Abwehr der deutschen Luftangriffe auf Großbritannien entwickelte. 1948 erhielt Blackett den Physik-Nobelpreis für seine Arbeit über die Weiterentwicklung der Wilsonschen Nebelkammer, ein Teilchendetektor, mit dem sich Kernreaktionen, aber auch die kosmische Strahlung nachweisen lassen.

Im Jahr 1942 hatte der britische Röntgenkristallograph James Hey in Diensten der Army Operational Research Group der Royal Airforce bei Experimenten mit neuentwickelten Radargeräten bei 4 und 8 m Wellenlänge zufällig entdeckt, dass auch die Sonne Radiostrahlung aussendet. Zwei Jahre später fanden Hey und Mitarbeiter bei dem Versuch, deutsche V2-Raketen bereits im Anflug auf England aufzuspüren, seltsame Streuimpulse, die auch dann vorhanden waren, wenn kein feindliches Objekt am Himmel war, ein weiterer Hinweis für die Existenz der kosmischen Strahlung. 

Die Zusammenarbeit Lovells mit Blackett dauerte nicht sehr lange und nach Ende des 2. Weltkriegs kehrte er nach Manchester zurück. Lovell hatte im Krieg spezielle Verfahren zur Identifikation von anfliegenden Flugzeugen und der Navigation mit Radar entwickelt und wurde dafür mit dem Britischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Sein Hauptinteresse galt jedoch weiter der Untersuchung der kosmischen Strahlung. Alsbald unterbreitete er höheren Stellen den Vorschlag, die aus der Kriegszeit stammenden und nun teilweise nicht mehr genutzten Radaranlagen für die Radioastronomie einzusetzen. Die Niederlande verbuchten mit dieser Methode nach dem Krieg sehr schnell erste Erfolge auf diesem neuen Forschungsgebiet, weil sie ehemals deutsche „Würzburg-Geräte“ zweckentfremdeten. Dies war der Deckname für das ab 1940 von der Fa. Telefunken zur Radarüberwachung eingesetzte Funkmessgerät FuMG39, mit dem die Nachtjäger der Luftwaffe geführt wurden. In Großbritannien tat man sich damit wesentlich schwerer, auch, weil ihnen die deutschen Geräte nicht zur Verfügung standen. 

Zunächst gelang es Lovell, ein nicht mehr benötigtes Radargerät mit 5 m Durchmesser zu bekommen, und setzte damit seine Untersuchungen der kosmischen Strahlung fort. Bald stellte sich jedoch heraus, dass der Standort in Manchester hierfür nicht gut geeignet war, da die nahe vorbeifahrende Straßenbahn für Interferenzen in den Signalen sorgte. Als neuen Standort wählte man ein Feld in Jodrell Bank nahe Manchester als provisorisches Ausweichquartier, einen verlassenen Weiler, auf dem lediglich die Botaniker der Universität einige Bauten unterhielten. 

Hier gründete Lovell 1946 die Nuffield Radio Astronomy Laboratories. Das erste Instrument war ein 66m-Radioteleskop, mit dem er die Echos von Meteoren registrierte und dabei herausfand, dass es sich bei den von Hey et al. entdeckten Streuimpulsen um Echos der in die Erdatmosphäre eindringenden Meteorströme handelte. Lovell trieb darüber hinaus trotz vieler Hemmnisse und Finanzierungsschwierigkeiten den Bau eines noch größeren Radioteleskops (Mark 1) mit 76 m Durchmesser voran, der dann in den Jahren 1951 - 1957 tatsächlich ausgeführt und abgeschlossen werden konnte. Heute trägt es den Namen Jodrell Bank Observatory (JBO) und gehört zum Jodrell Bank Centre for Astrophysics der University of Manchester und befindet sich in Lower Withington, Chesire. Hier wurde 1957 eine frei bewegliche Parabolantenne mit einem Durchmesser von 76 m und einem Gewicht von 3200 Tonnen eingeweiht. Zwischen 2000 und 2002 wurde es modernisiert und dient heute neben radioastronomischen Forschungen auch als Bahnverfolgungsstation für interplanetare Raumsonden (konnte aber 2003/2004 auch keine Funksignale vom verschollenen europäischen Marslander Beagle-2 finden) und wird gelegentlich, wenn der stets volle Terminplan es zulässt, auch vom SETI-Projekt, der Suche nach außerirdischen Intelligenzen, eingesetzt. Das JBO wird darüber hinaus für die Very Long Baseline Interferometry genutzt und ist die Zentrale von MERLIN, dem Multi-Element Radio Linked Interferometer Network, einem Netzwerk britischer Radioteleskope, das häufig als rein britisches radioastronomisches Interferometer Verwendung findet.
Von alldem konnte Bernard Lovell nichts ahnen, als er 1951 Professor an der Manchester University und 1955 zum Fellow der Royal Society ernannt wurde. Er blieb bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1980 dem Institut und der von ihm geliebten Tätigkeit an der Universität treu. 

Bereits die ersten Beobachtungen mit Radioteleskopen hatten gezeigt, dass ihr Auflösungsvermögen weit unter dem optischer Fernrohre lag. Eine Arbeitsgruppe um den Astronomen Sir Martin Ryle an der Universität von Cambridge hatte bereits 1946 einen Weg aus diesem Dilemma gewiesen, die Installation eines Radio-Interferometers, bei dem zwei weit auseinander stehende Radioteleskope über Kabel oder Funk so geschaltet wurden, dass die Entfernung zwischen Ihnen wie die Basis eines Einzelteleskopes behandelt werden konnte. Damit erreichten sie eine wesentlich verbesserte Auflösung. Lovells 66m-Teleskop gehörte in den 50er-Jahren zu den ersten Interferometern in England. 

Mit dieser neuen Anordnung von Beobachtungsgeräten konnten erstmals die Radioquellen Cygnus A, Virgo A (M87) und Centaurus A (NGC 5128) detaillierter beobachtet werden. Ein weiteres Vorhaben LovelIs, der über viele Jahre die Radiosternwarte in Jodrell Bank mit großem Erfolg leitete, bestand in der Konstruktion eines gigantischen 300m-Teleskops. Das scheiterte jedoch an den zu hohen Kosten und den damals unlösbaren technischen Problemen.
In den Sechzigerjahren errang Jodrell Bank besondere Bedeutung als Empfangsstation für die Funksignale der amerikanischen Mondsonden vom Typ RANGER und SURVEYOR. Sie dienten dazu, den Flugverlauf und die einzelnen Flugmanöver der Sonden zu kontrollieren und die harten (RANGER) bzw. weichen (SURVEYOR) Landungen auf der Mondoberfläche möglichst punktgenau auszuführen. 

Nebenher trat er bei mehr als zwei Dutzend Büchern als Autor und Co-Autor in Erscheinung, wie 1939: Science and Civilization, 1952: Radio Astronomy, 1959: The Individual and the Universe, 1968: The Story of Jodrell Bank, 1973: Out oft he Zenith und 1990: Astronomer by Chance, einer Autobiografie.
Er wurde mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet. 1960 erhielt er die Royal Medal der Royal Society, 1961 wurde er für seine radioastronomischen Forschungen zum Ritter geschlagen und durfte sich seit dem „Sir“ nennen. 1981 erhielt er die Goldmedaille der Royal Astronomical Society.

Aber er hatte auch andere Talente, so spielte er in der Dorfkirche seiner Geburtsstadt, bis ihn in den spätern 1980er Jahren das Augenlicht verließ, als Organist und pflegte, so oft es nur ging, seinen 10 Hektar großen Garten. Lovell war verheiratet, hatte zwei Töchter, 14 Enkel und 14 Urenkel. Besondere Ehre wurde ihm auch zuteil, als er Pate stand für die Sciencefiction-Geschichten rund um den britischen Wissenschaftler Bernard Quatermass. Als Wissenschaftler der britischen Weltraumbehörde musste diese fiktive Figur in drei Filmen (The Quatermass Experiment, Quatermass 2 und Quatermass and the pit) mehrfach gegen Aliens kämpfen. Lovell starb am 6. August 2012 im Alter von fast 99 Jahren.




Arthur Auwers (12.09.1838 – 24.01.1915)

Arthur Auwers wurde am 12. September 1838 in Göttingen als Sohn des Universitäts-Rittmeisters Gottfried Daniel Auwers (1796 - 1847) geboren. Da beide Eltern sehr früh verstarben, musste Auwers, der sich schon sehr frühzeitig für die Astronomie interessierte und 1854 ein nebliges Objekt entdeckte, dass er in dem ihm zur Verfügung stehenden Katalog von Wilhelm Herschel (1738 - 1822) nicht finden konnte, bei einem Vormund aufwachsen. Er besuchte die Grundschule und das Gymnasium in Göttingen, später in Schulpforta/Thüringen, kehrte aber in seine Heimatstadt zurück, um in den Jahren 1857 - 1859 an der dortigen Universität Astronomie zu studieren. Hier hatte er u. a. die Aufgabe, die Bahndaten von Asteroiden und Kometen zu bestimmen und die Helligkeitsschwankungen bei Veränderlichen Sternen aufzuzeichnen.

Wenig später zog es ihn ins ferne Königsberg, wo er 1859 auf der 1812 von Friedrich Wilhelm Bessel (1784 - 1846) gegründeten Sternwarte eine Assistentenstelle bei Eduard Luther (1816 - 1887), einem Schüler Bessels, annahm und 1862 mit einer Arbeit über die Eigenbewegung des Doppelsterns alpha Canis Minoris (Procyon) promovierte. Wie man heute weiß, umkreisen sich hier binnen 41 Jahren ein Hauptreihenstern der Spektralklasse F 5 mit 2,7 mag (Prokyon A) und ein Weißer Zwerg 11. Größe (Prokyon B) in geringem Abstand. Die in der Promotionsarbeit veröffentlichten Daten über Sirius und Prokyon waren so exakt, dass sie sogleich im Nautical Almanac und weiteren Katalogen aufgenommen wurden.

Die Sternwarte zu Gotha lernte den jungen Auwers als Observator kennen, nachdem er 1862 die Tochter eines in Schulpforta tätigen Schullehrers geheiratet und in die thüringische Stadt gezogen war.
1866 wurde er ordentliches Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und konnte dank des fortschrittlichen Geistes dieser Institution überwiegend an eigenen Forschungsaufgaben arbeiten.
1882 erwarb er den Titel eines korrespondierenden Mitglieds der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Arthur Auwers interessierte sich schon relativ früh für das Gebiet der Positionsastronomie (sein Aufenthalt in Königsberg wird ihn darin noch bestärkt haben) und sah, ähnlich wie F. W. Argelander (1799 - 1875) und F. W. Bessel die Hauptaufgabe für den beobachtenden Astronomen darin, genaue Positionen von Fixsternörtern zu bestimmen, die Eigenbewegung von Sternen zu bestimmen und die Grundlagen für die Zusammenstellung von Sternkatalogen zu erarbeiten.

Dem zunehmenden Handel in alle Teile der Welt, der Seefahrt in noch unerforschte Regionen stand ein gravierendes astronomisches Problem gegenüber. Schon 100 Jahre alte Kataloge wiesen auf Grund der Präzession der Erdachse messbare Abweichungen auf und machten die Schaffung immer genauerer Sternkataloge für die Navigation auf der Erde und einer präzisen Ortsbestimmung am Himmel unumgänglich. John Flamsteed (1646 - 1719) und insbesondere James Bradley (1692 - 1762) waren die Ersten, die sich dieser überaus schwierigen Aufgabe stellten.

An Arthur Auwers lag es nun, diesem erheblichen und offensichtlichen Mangel weiter abzuhelfen. Er verglich eigene Beobachtungen mit denen Bradleys, reduzierte die Daten, katalogisierte 170.000 Sterne und schuf damit aus Positionen der Jahre 1753 bis 1900 den ersten Fundamentalkatalog der Astronomie, den FK ,,Auwers", der 1879 mit Unterstützung der erst 1868 gegründeten Astronomischen Gesellschaft herausgegeben wurde. Er umfasste 539 Sterne des nördlichen Sternhimmels bis zu einer Deklination von -10°. In den Folgejahren wurden die Daten stetig weiter verbessert und weitere Eichsterne aufgenommen. Die letzte Fassung, der FK 6, stammt aus dem Jahr 2000 und enthält 4150 Eintragungen.

Seit 1821 war Bessel indes damit beschäftigt, die am Nordhimmel liegenden Sterne in verschiedenen Zonen zwischen +15° und -15° bzw. -15° und +54° Deklination (bei einer Breite von jeweils 2°12' pro Zone) zu katalogisieren. Sein Schüler Argelander setzte dieses Vorhaben im Rahmen der Bonner Durchmusterung fort. Diese Zusammenstellung enthielt die Angaben über Rektaszensionen und Deklinationen von insgesamt 324.198 Sternen und wurde in fünf Bänden veröffentlicht. Eine nochmalige Steigerung der Positionsgenauigkeit wurde durch die sog. Zonenunternehmen der Astronomischen Gesellschaft erreicht, bei der 13 Sternwarten in der ganzen Welt die Örter von rd. 140.000 Sternen (im Wesentlichen basierend auf der südlichen Bonner Durchmusterung zwischen +80° und -23° Dekl.) berechneten. Als F. W. Argelander 1875 in Bonn verstarb, führte Auwers die Koordination dieser Arbeiten fort, die in der Veröffentlichung des ersten Sternkataloges der Astronomischen Gesellschaft (AGK 1) gipfelten.

Zu den weiteren Unternehmungen Arthur Auwers zählten die Planung und Durchführung von Expeditionen anlässlich der Venusdurchgänge der Jahre 1874 und 1882, die ihn nach Luxor bzw. Punta Arenas führten. Seine in immerhin sechs Bänden zusammengefassten Beobachtungen sollten der Verbesserung der Sonnenparallaxe dienen, wiesen am Ende aber so grobe Fehler auf, dass dieses Vorhaben letztlich als gescheitert angesehen werden musste. Erst 1889 konnte er gemeinsam mit David Gill (1843 - 1914) von Südafrika aus mit Hilfe des Kleinplaneten (12) Victoria, der am 13. September 1850 von John Russell Hind (1823 - 1895) entdeckt worden war und nach heutiger Kenntnis zu den Hauptgürtel-Asteroiden mit einem Durchmesser von 117 Kilometern gerechnet wird, eine genauere Bestimmung der Sonnenparallaxe vornehmen.

Arthur Auwers wurde 1912 wegen seiner Verdienste um die Weiterentwicklung der Positionsastronomie und seines ausgeprägten Organisationstalents, das sehr zu einer Steigerung des Ansehens der Astronomie in Deutschland beigetragen hat, der vererbbare Adelstitel verliehen. Er erhielt ferner weitere Auszeichnungen wie den französischen Orden Pour le Mérite, die Goldmedaille der britischen Royal Astronomical Society und war Mitglied vieler Akademien der Wissenschaft (Paris, Wien, St. Petersburg, Washington).

Am 24. Januar 1915 starb der in jungen Jahren früh verwaiste und bei Fachkollegen als verschwiegen und schwierig geltende Astronom in Groß-Lichterfelde bei Berlin. Anlässlich seines 100. Geburtstages wurde 1938 eine Gedenktafel an dem Haus angebracht, in dem er seine Jugend verbrachte, in der Göttinger Reitstallstraße 1. Weiter wurde ein Krater auf dem Mond nach ihm benannt.




Christian Heinrich Friedrich Peters (19.09.1813 - 18.07.1890)



Christian Heinrich Friedrich Peters, nicht verwandt mit dem in Hamburg geborenen Astronomen Christian August Friedrich Peters (1806 - 1880), wurde vor 200 Jahren, am 19. September 1813 als Sohn des Pastors Hartwig Peters in Coldenbüttel, Herzogthum Schleswig, geboren und war der Bruder des Naturforschers Wilhelm Carl Hartwig Peters (1815 - 1893). Von 1825 bis 1832 besuchte er das Gymnasium in Flensburg und studierte danach Astronomie und Physik in Berlin.

 

1836 promovierte er mit einer Schrift unter dem Titel „De principio minimae actionis“ und suchte kurz danach eine Anstellung als Astronom, was zumindest nicht gleich auf Anhieb gelingen wollte. Nach einem erfolglosen Versuch, von der Sternwarte Kopenhagen angenommen zu werden, verfeinerte er  bei Carl Friedrich Gauss (1777 - 1855) in Göttingen seine mathematischen Kenntnisse. Wolfgang Sartorius von Waltershausen (1809 - 1876), ein bekannter Geologe, der zusammen mit Gauss  so genannte erdmagnetische Beobachtungen durchführt hatte, konnte Peters für eine Reise nach Sizilien zur Beobachtung des Vulkans Ätna gewinnen, was für Peters zukunftsweisend werden sollte. Die Arbeiten rund um den Ätna brachten Peters in Kontakt mit der Sternwarte Catania, die ihm eine allerdings schlecht bezahlte und auch sonst mit negativen Rahmenbedingungen behaftete Stelle anbot.

 

Näher zusammengearbeitet hatte man bei der Untersuchungen und Vermessung des Ätna ohnehin mit der Sternwarte Neapel, dem Osservatorio Astronomico di Capodimonte,  die ihm letztlich wesentlich bessere Arbeitsmöglichkeiten bot. So übertrug man ihm die Aufgabe der trigonometrischen Vermessung Italiens. Er befasste sich mit der Beobachtung von Sonnenflecken und entdeckte 1846 einen lichtschwachen Kometen (1846 VI), dessen Bahn er aber nur ungenügend bestimmte und der danach verloren ging und erst 1982 wieder entdeckt wurde.

 

Mit der sizilianischen Unabhängigkeitserklärung im Jahre 1848, für die Peters große Sympathien hegte, verlor er seine Anstellung und wurde ausgewiesen. Letzterem folgte er aber nicht und heuerte stattdessen auf einem britischen Schiff nach Malta an und reiste von dort aus zurück nach Sizilien. Hier trat er mit Genehmigung des sizilianischen Parlaments in die Armee ein und wurde erst „Generalkapitän“ und dann Major. In dieser Funktion wurde er zum Leiter der Festungsanlagen von Catania und Messina. Als die Neapolitaner im Mai 1849 Palermo besetzten, flüchtete Peters nach Frankreich, reiste aber kurze Zeit später, mittlerweile vollkommen mittellos, nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul weiter. Auf Grund seiner hervorragenden Sprachkenntnisse fand er hier sehr schnell eine wissenschaftliche Anstellung und wurde zum Berater von Reshid Pasha, dem Großwesir des Sultans Abdülmecid I. (1823 - 1861) ernannt. Peters versuchte, eine wissenschaftliche Expedition nach Syrien und Palästina zu organisieren, die jedoch nicht zustande kam, vermutlich aus Geldmangel.

 

Ab 1854 stand er wieder im Mittelpunkt politischer Ereignisse: Der Krimkrieg von 1853 bis 1856 – Russland unternahm hier gegen das im Zerfall begriffene osmanische Reich und dessen Verbündete Frankreich, England und Sardinien einen Eroberungsfeldzug, woraus sich fast 60 Jahre vor dem Ersten Weltkrieg der bis dato blutigste Stellungskrieg entwickelte – verschlechterte die Arbeitsbedingungen von Peters. Es war der amerikanische Botschafter, der ihm anbot, in die Vereinigten Staaten zu übersiedeln, was ihm, auch mit Hilfe eines Empfehlungsschreibens des schon damals legendären Naturforschers Alexander von Humboldt (1769 - 1859) gelang.

 

Er ging zunächst nach Cambridge im US Bundesstaat Massachusetts, wo er am Observatorium des Harvard-College tätig war und in Providence auf Rhode Island einen viel beachteten Vortrag über seine Sonnenbeobachtungen hielt, indem er behauptete, die Sonnenaktivität werde vor allem durch elektrische Ströme beeinflusst und die Sonnenflecken würden eine Wanderung sowohl in Länge als auch in Breite vollführen – beides gilt heute als Basiswissen über die Sonne. Danach erhielt er eine Festanstellung am Dudley-Observatorium in Albany, im US-Bundesstaat New York. Am 25. Juli 1847 entdeckte er hier seinen zweiten Kometen. Die schlechte Bezahlung einerseits und der beinahe tägliche Kampf mit den Sponsoren der Sternwarte führten rasch dazu, dass Peters dort kündigte. In Washington D.C. fand er zunächst beim Coast Survey eine Anstellung und gründete die Sternwarte von Utica. 1858 übernahm er die Direktion der Sternwarte in Clinton, NY, (das spätere Lichtfield-Observatory) und konnte sich nun ausschließlich der astronomischen Forschung widmen.

 

Mit dem Direktorat war auch die Übernahme der Professur für Astronomie am Hamilton College verbunden. Die neu errichtete Sternwarte am Hamilton College verfügte über einen 13 zölligen Refraktor, damals eines der größten amerikanischen Teleskope. Doch das Credo von Peters Leben schien weiterhin zu sein für gute Arbeit schlecht bezahlt zu werden. So kam er auch hier zu keinem größeren Vermögen und gab das beinahe klassische Bild des unterbezahlten und letztlich wohl auch unterernährten Astronomen ab. Zahlreiche Veröffentlichungen in den Astronomischen Nachrichten künden auch heute noch von seiner wissenschaftlichen Schaffenskraft, die trotz widrigster Umstände ungebrochen war. Dazu gehören auch die 48 von ihm von den USA aus entdeckten Asteroiden zwischen 1861 und 1889. Nur der österreichische Astronom Johann Palisa (1848 - 1925) war seinerzeit mit 123 Entdeckungen erfolgreicher.

 

Zu Peters weiteren Aufgaben, es war damals noch die Zeit der klassischen Astronomie, gehörte die Erstellung von Sternkarten, was wiederum zu einer hohen Zahl an entdeckten veränderlichen Sternen führte. 1874 nahm er an der amerikanischen Expedition zur Beobachtung des Venusdurchgangs nach Neuseeland teil und 1882 erschien ein Katalog über Veränderliche, deren Kosten Peters, trotz extrem geringem Einkommens, selber tragen musste. Weiter veröffentlichte er, nicht nur in den Astronomischen Nachrichten, viele Schriften mit kritischen Anmerkungen über frühere und auch einige der neueren Sternatlanten. Studien über den Almagest von Ptolemäus sind leider nur fragmentarisch überliefert und wurden nur in unbekannteren Publikationsreihen veröffentlicht. Eine im Lichte neuerer Erkenntnisse geplante Veröffentlichung mit exakteren Sternpositionen scheiterte an einem Eigentumsstreit, der ihn die letzten Jahre seines Lebens offenbar sehr belastete und extrem verbitterte. Ebenso eine Schrift über seine Sonnenforschungen, die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Am frühen Morgen des 7. Juli 1890 fand man ihn tot am Straßenrand – offenbar war er auf dem Weg von der Sternwarte zu seiner Wohnung gewesen. Ein noch rasch herbeigerufener Arzt konnte nach der Obduktion nur noch feststellen, dass er Stunden zuvor einen Herzschlag erlitten hatte. Peters hatte in seinem kargen und entbehrungsreichen Leben viele Rückschläge, Irrungen und Wirrungen hinnehmen müssen – sein Tod war da fast schon symptomatisch – hatte sich aber durch Reisen nach Europa, auf denen er an einigen Tagungen der Astronomischen Gesellschaft teilnahm, viele gute Kontakte zu Astronomen der alten Welt, die ihn sehr schätzten, aufbauen und erhalten können.

Dienstag, 17. September 2013

2013: das bislang schlechteste Astrojahr

Es soll ja Leute geben, die mit der Zahl 13 wenig Gutes verbinden. Freitag, der 13. gilt als Tag mit besonders schlechtem Omen, obwohl sich das nach keiner Statistik belegen lässt.
Astronomisch gesehen hänge ich aber seit Oktober 2012 in einer andauernden Pechsträhne fest. Während andere Kollegen ständig Erfolge präsentieren, kann ich immer nur wieder sagen, dass ich nichts gesehen habe. Und die Liste der verpassten Gelegenheiten ist lang.
Im Oktober 2012 war ich auf einem Astrourlaub auf der Sternwarte im thüringischen Kirchheim – wohin ich demnächst wieder aufbrechen werde – und konnte binnen 8 Tagen nur in einer einzigen Nacht beobachten. Begleitet von allerlei technischen Murphs waren die Tage zwar sonnig, aber die Nächte bedeckt.
Damit fing dann auch die lange Phase der Nichtbeobachtungen ein. Seit dem gelang mir keine weitere Nachtbeobachtung, wenn man von zwei (!!) Sichtungen des Kometen PANSTARRS am Abendhimmel einmal absieht.
Das Frühjahr war ein kompletter Reinfall mit nur wenigen klaren Nächten, die meist in der Woche lagen und durch Arbeit am nächsten Tag nicht genutzt werden konnten.
Selbst in meinem Urlaub im Mai – sonst ein Garant für gutes Wetter - gab es keine durchgehend klare Nacht. Da helfen auch keine Trockenübungen, um das Equipment besser in den Griff zu bekommen. Denn spätestens, wenn man draußen ankam, stand man unter Wolken oder im Nebel. Oder in der Stadt war es bedeckt und draußen klar – wovon man aber nichts wusste. Die GvA-Außensternwarte konnte ich deswegen auch seit Oktober 2012 nicht mehr nutzen.

Ein besonderes, negatives, Highlight waren meine Sonnenbeobachtungen. In diesem Jahrtausend gab es kein Jahr, in dem ich weniger beobachtet habe als 2013. Alle großen Fleckengruppen sind mir mehr oder weniger durch die Lappen gegangen, der Juni war ein Totalausfall mit deutlich weniger als 20 Beobachtungstagen. Dabei schien die Sonne tagsüber gar nicht mal so selten, aber es gab hier zu viele Murphys:
·         Den ganzen Tag bei Sonnenschein im Büro und nach Feierabend ein bedeckter Himmel,
·         Klarer Himmel, nur nicht in Richtung Sonne,
·         Nach Hause kommen und die letzte Wolkenlücke abziehen sehen,
·         Klarer Himmel, aber die Sonne steht hinter Bäumen oder Häusern,
·         Klarer Himmel, bis das Teleskop aufgebaut ist, dann kommen Wolken,
·         usw.

Viele glauben, dass so eine Dauerpechsträhne irgendwann mal zu Ende ich, ich nicht mehr. Die Nova Delphini 2013 habe ich verpasst, weil immer dann, wenn es klar war, ich keine Zeit, kein Fernglas oder Teleskop dabei oder sie war von meinem immer dichter bebauten und bewachsenen Standort nicht erreichbar.

Mein großer Nachteil ist, dass ich in einem immer dichter besiedelten Stadtteil Hamburgs wohne, wo künftig durch Neubauten ein weitere „Beobachtungsfenster“ geschlossen werden. Hier gibt es mittlerweile Straßenzüge, die nur noch rund um den 21. Juni ein wenig Sonne erhalten, im Rest des Jahres aber im Halbdunkel liegen, weil Häuser und Bäume die Sicht versperren. Die Botanik in der Umgebung verhindert - gerade in den Monaten Oktober bis März – zusätzlich jegliche Form der Sonnenbeobachtung.

Wie kann man diese Probleme lösen? Eigentlich gar nicht. Unser Astroverein hat nach dem Rauswurf aus dem Planetarium (2002) und dem Verlust des nachfolgenden Standortes auf dem City-Center Bergedorf (2006) keine eigenen Räumlichkeiten und keine eigene Sternwarte mehr in der Stadt. Die Fahrt zu unserer sehr guten Außensternwarte nimmt mit einer Stunde Fahrtzeit pro Richtung zu viel Zeit in Anspruch.

Umziehen in eine andere Gegend, kommt in Hamburg einer Verdrei- oder Vervierfachung der Miete gleich, verbunden mit höheren Fahrtkosten für den Weg zur Arbeit und weniger Freizeit.
Umziehen nach außerhalb könnte eine Lösung sein, aber auch hier sind die Mieten nicht gerade niedrig, und der Weg zur Arbeit wird entsprechend länger, was dann auch bedeutet, dass man an Vereinsaktivitäten nicht mehr teilnehmen kann. Der Gewinn wäre außerhalb ein dunklerer Sternenhimmel, aber nicht unbedingt mehr Beobachtungstage, denn dann könnte ich vermutlich von September bis April noch eingeschränkter die Sonne beobachten, weil man erst zur Dämmerung nach Hause käme.

Aber vielleicht wäre aufhören eine Alternative, das würde weniger Stress bedeuten, auch wenn ich – zugegebenermaßen – vom eigentlich unheilbaren „Virus Solaris“ befallen bin. Eine Entwöhnung wäre hart, aber die Möglichkeiten zur Beobachtung, auch nachts, werden stetig weniger. Und wenn bei den wenigen Möglichkeiten nur Frust angesagt ist, frage ich mich ernsthaft, ob das alles überhaupt noch irgendeinen Sinn ergibt: viel Geld verbrennen für Instrumente, Kameras und Zusatzgeräte, die man praktisch nie benutzt. Zeit aufwenden für Beobachtungen, die am Ende scheitern. Benzinladungen verfahren, ohne einen Nutzen davon zu haben?

Eine Option wäre sicher, die astronomische Beobachtung komplett aufzugeben und sich anderen Bereichen des Hobbys, wie der Astronomiegeschichte, zuzuwenden, dann hätte man wenigstens noch etwas mit unserer Lieblingswissenschaft zu tun.